Untersuchung und Behandlung des Tibia-Fibulagelenkes

Vorgehensweise zur Behandlung des Tibia-Fibulagelenkes in der Manuellen Therapie.

Für die Untersuchung und Behandlung des proximalen und distalen Tibia-Fibulagelenkes stellen wir das Bein unseres Patienten auf. Zur Behandlung des proximalen Tibia-Fibulagelenkes drehen wir den Fuß in komplette Innenrotation, fixieren die Tibia und bewegen die Fibula vom Köpfchen her nach ventral und dorsal.
Für das distale Tibia-Fibulagelenk stellen wir den Fuß wieder in Neutralstellung ein, fixieren die Tibia und bewegen die Fibula wieder von ventral nach dorsal.
Eine weitere Möglichkeit zur Mobilisation im distalen Tibia-Fibulagelenk findet ebenfalls in Rückenlage statt, wobei das Knie leicht zur Entspannung des Musculus bizeps femoris unterlagert wird.

Mobilisation des Tibia-Fibulagelenkes
Untersuchung und Behandlung des Tibia-Fibulagelenkes

Der Therapeut steht in Schrittstellung von kaudal kommend an der Bank, fixiert die Tibia und geht mit dem Thenar auf die Fibula.
Durch eine leichte Flexion in Knien und Hüften kommt es nun zur Mobilisation nach dorsal.
Wollen wir nun die Fibula im distalen Tibia- Fibulagelenk nach ventral mobilisieren ist der Patient in Bauchlage.
Der Fuß schaut über die Behandlungsliege hinaus, der Therapeut fixiert die Tibia, geht mit dem Thenar auf den Malleolus lateralis und durch eine Flexion von Knie und Hüften kommt es zur Mobilisation nach ventral.

Manuelle Therapie des Tibia-Fibulagelenkes
Behandlung des Tibia-Fibulagelenkes in der Manuellen Therapie

Für die Mobilisation des proximalen Tibia-Fibulagelenkes kann der Patient in Seitlage gelegt werden. Das nichtbehandelte Bein ist dabei gestreckt, das zu behandelnde Bein gebeugt.

Mobilisation des proximalen Tibia-Fibulagelenkes

Der Therapeut steht für eine Mobilisation nach ventral hinter dem Patienten, fixiert die Tibia, greift mit dem Thenar von dorsal an das Caput fibilae und mobilisert die Fibula nach ventral.
Die gleiche Ausgansstellung ist möglich für die Mobilisation der Fibula nach dorsal. Auch jetzt fixiert der Therapeut in Schrittstellung die Tibia, legt den Thenar auf das Caput fibilae an und mobilisert die Fibula nach dorsal.

Für den Test und die Mobilisation im unteren Sprunggelenk zwischen Calcaneus und Talus

Für den Test und die Mobilisation im unteren Sprunggelenk zwischen Calcaneus und Talus wird der Patient wieder in Rückenlage gebracht. Das Kniegelenk wird wieder leicht zur Entspannung der Gastrocnemiusköpfe unterlagert.
Der Fuß des Patienten wird in Dorsalextension eingestellt und über die Seite des Therapeuten gehalten, wobei die Dorsalextension nicht zu hoch sein darf, da es ansonsten zu einer starken Spannung der Achillessehne kommt.

Sehen Sie hier einen kurzen Filmausschnitt:

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